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Über uns

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Der Beginn - Die Entwicklung

1922: Gründung der NÖ Landeslandwirtschaftskammer
1928: Gründung des Landesverbandes der ländlichen Fortbildungsvereine
1938: Landesverband und Bezirksvereine werden durch Hitler aufgelöst
1946: Wiedererrichtung der ländlichen Fortbildungsvereine unter Dir. DI Dornik
         Benennung zu "Ländliches Fortbildungswerk"
         Erste Information der Sprengelleitungen durch den "Informationsbrief"
1947: Wahl des ersten Landesbeirates
1948: Der "Informationsbrief" wird vom "Mitarbeiter" abgelöst
         Erster Sprengelleiterkurs in Tullnerbach
1949: Die ersten Mädchengemeinschaften werden gegründet.
1950: Abhaltung erster Wettbewerbe
1953: Wahl der ersten Landesmitarbeiterin
         Bildungskurse für alle Mitarbeiter und –innen zugänglich
1954: Länderübergreifende Struktur durch Gründung der Arbeitsgemeinschaft für Landjugendfragen im Rahmen der Präsidentenkonferenz
1956: erstes Landes-Leistungsmelken in der FS Edelhof
         erstes Landes-Leistungspflügen in Bruck/L.
1958: erste Redewettbewerbe in den Landwirtschaftlichen Fachschulen
1970: Die "Mitarbeiterin" wird in "Leiterin" umbenannt
1986: Umbenennung des "Ländlichen Fortbildungswerkes" in "NÖ Landjugend"
1995: Gründung der selbständigen Vereine


Organisationsstruktur

Der Organisationsaufbau wurde in den 50er Jahren der Landjugend Niederösterreich immer wieder adaptiert und auf gegebene Erfordernisse angepasst. In den ersten Jahren war das Ländliche Fortbildungswerk als Burschengemeinschaft organisiert. Erst nach einigen Jahren gründeten sich auch Mädchengemeinschaften, die aber vorerst unabhängig voneinander waren.
Mehrere Sprengel waren zu Bezirksgemeinschaften organisiert, die Bezirke bildeten die Gemeinschaft eines Landesviertels. Die führenden Funktionäre bildeten den jeweiligen Ausschuss, der sich auf Landesebene als Landesbeirat konstituiert hatte.


Zielsetzung im Wandel der Zeit

In den ersten Jahren waren die Mitglieder des Ländlichen Fortbildungswerkes die Absolventen der Fortbildungsschulen. Es war klar definiert, dass die bäuerliche Jugend in mehreren Fachbereichen aus- und weitergebildet werden solle.

"Das Ländliche Fortbildungswerk fördert vor allem die Ertüchtigung im Beruf, festigt die Treue zur Scholle, sowie das bäuerliche Standesbewusstsein, vertieft die Erkenntnis von der Bedeutung des Bauerntum für Volk und Staat und erzieht zur Lösung der Fragen des Gemeinschaftslebens im bäuerlichen Geist. Es fördert nicht zuletzt die charakterliche Weiterbildung auf christlicher Grundlage." (DI Otto Dornik 1949)

Diese Zielsetzung war Jahre hindurch gültig, aber nach einiger Zeit setzte ein verstärkter Strukturwandel (auch aufgrund der Mechanisierung der Landwirtschaft) ein. Die Landjugendmitglieder waren nicht mehr ausschließlich in der Landwirtschaft tätig. Mit der Einführung des landwirtschaftlichen Schulwesens gab es die Fortbildungsschulen im alten Sinn nicht mehr.
Es änderte sich die Bedeutung der beruflichen Ausbildung durch das Ländliche Fortbildungswerk, weg von der schulischen Ausbildung hin zur außerschulischen Fortbildung. Die Ziele lauteten dann so: Erziehung zur Gemeinschaft, Berufliche Weiterbildung, Erweiterung und Vertiefung der Allgemeinbildung, Bildung der Persönlichkeit auf christlicher Grundlage, Volks- und Brauchtumspflege, körperliche Ertüchtigung.
Mit dem bewussten Herangehen an die "neuen" Mitglieder aus allen Berufsschichten im ländlichen Raum ändert sich auch das äußere Erscheinungsbild, der Name "Ländliches Fortbildungswerk" wird in "NÖ Landjugend" umgeändert.
Im Vordergrund der NÖ Landjugend, die eine überparteiliche Jugendorganisation darstellt, stehen unter anderem die Persönlichkeitsentwicklung, die sinnvolle Freizeitgestaltung sowie die aktive Mitgestaltung im ländlichen Raum.


Unsere Dokumentation

Bereits im März 1946 gab es für die Sprengelmitarbeiter den "Informationsbrief", der sie über Belange der Landwirtschaftskammer informierte. Im September 1948 wurde dieser von dem Mitteilungsblatt "Der Mitarbeiter" abgelöst - jetzt bestand auch die Möglichkeit, Sprengel- und Bezirksberichte zu veröffentlichen. Im Zuge der Umstellung des äußeren Erschienungsbildes wurde 1995 unsere Zeitung mit dem neuen Namen "4you" ausgestattet. Seit 2002 heißt die Zeitschrift "Landjugend" und hat einen integrierten Bundesteil.

Festschrift 70 Jahre Landjugend

Festschrift 60 Jahre Landjugend

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